Wissenschaftler des Friedrich-Loeffler-Instituts, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit (FLI), Greifswald – Insel Riems, und des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF), Müncheberg, wiesen in einheimischen Stechmücken die Larven mehrerer Mücken-übertragener Fadenwurmarten nach, darunter erstmals den im Mittelmeerraum weit verbreiteten Hundeparasiten Dirofilaria immitis (Herzwurm). Dieser kann zu schweren Beeinträchtigungen von Herz und Lunge bei infizierten Tieren führen.

Der Nachweis von D. immitis gelang gleich zweimal, in Stechmücken aus Baden-Württemberg (Breisgau) und Brandenburg (Havelland). Wie der Erreger nach Deutschland gelangte, konnte nicht festgestellt werden. Während der Nachweis aus Süddeutschland durch eine Einschleppung der infizierten Mücke(n) über den Kraftfahrzeugverkehr aus betroffenen …

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Wissenschaftler des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin (BNI) haben erstmals in Deutschland Larven des Hundehautwurms Dirofilaria repens in Stechmücken nachgewiesen. Klimaveränderung und die Einfuhr infizierter Hunde aus Südeuropa können Ursachen für eine Etablierung dieses Parasiten sein, der bislang in Zentraleuropa nicht heimisch war. Hauptreservoir der parasitären Würmer sind Hunde. In seltenen Fällen übertragen Stechmücken die Infektion auch auf den Menschen. Bisher sind jedoch noch keine in Deutschland erworbenen Infektionen beim Menschen bekannt geworden.

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Weitere Informationen:

Literatur zur humanen Dirofilaria repens Infektion

Video: Dirofilaria repens beim Mensch

Video: Dirofilaria repens beim Hund

Video: … und sogar Dirofilaria immitis beim Mensch

Täglich gibt es laut aktuellen Informationen aus Syrien wohl über hundert neue Fälle einer kutanen Leishmaniose, wobei diese Variante der Leishmaniose nicht nur die häufigste Form dieser Erkrankung bzw. Infektion ist.

Dabei ist es gar nicht so überraschend, dass die Fälle der kutanen Leishmaniose im syrischen Aleppo zunehmen und diese Infektion der Haut, verursacht durch einen einzelligen Parasiten, welcher von Sandfliegen übertragen wird, sich so ausbreitet – nicht umsonst trägt die kutane Leishmaniose solch Spitznamen wie „Aleppo boil“, „Bagdad boil“, „Delhi boi“ oder eben „Kandahar sore“ und „Oriental sore“.

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Die Buschmücke Aedes japonicus breitet sich in Deutschland immer mehr aus. Die Mücke kann den tödlichen West-Nil-Virus übertragen. Die asiatische Buschmücke Aedes japonicus, die Krankheitserreger übertragen kann, ist in Deutschland auf dem Vormarsch. Größere Population seien jetzt auch in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen nachgewiesen worden, wie das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) am Montag in Müncheberg mitteilte.

Zuvor wurde die Mücke bereits im südlichen Baden-Württemberg gefunden.

Die asiatische Buschmücke ist nicht nur besonders aggressiv, sondern auch als Überträger des West-Nil-Virus und möglicherweise weiterer Viren bekannt. Die Wissenschaftler kamen der exotischen Mückenart auf die Spur, nachdem ihnen von Einwohner der Bonner Region einige Exemplare zugeschickt worden waren.

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Verwandte Artikel:

Artikel bei Wikipedia

CDC: Information on Aedes japonicus

Artikel im General-Anzeiger-Bonn

Tabea Lorentz, Gewinnerin des Bohnstedt-Schülerpreises am Luckauer Gymnasium, hat sich für ihr Forschungsprojekt bis aufs Blut eingesetzt. Die Zehntklässlerin fütterte Stechmücken bei der künstlichen Aufzucht mit dem eigenen Lebenssaft.

Mücken-Forschungsprojekt der Luckauer Gymnasiastin Tabea Lorentz überzeugt die Jury.

Als Tabea Lorentz aus den Sommerferien zurückkehrte, war ihre Hand rot geschwollen und voller Pusteln. „Manche Mitschüler fanden das irre“, erinnert sich die Zehntklässlerin und lacht. Auf die Idee, die Stechmücke Anopholes stephensi, die auch als Malariaüberträger gilt, unter Laborbedingungen zu züchten, sei sie durch ihren Onkel gekommen. Der sei Parasitologe, erzählt die junge Luckauerin. Manchmal habe sie ans Aufgeben gedacht, wenn sich die etwa 100 Blutsauger im Käfig aus der Hand der Nachwuchsforscherin ihr Futter holten …

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Und hier der DirektLink zu der tollen Arbeit! Weiterhin viel Erfolg!