Rickettsia felis ist ein obligat intrazelluläres Bakterium aus der Gattung der Rickettsien und verursacht bei der Katze das sogenannte Flohfleckfieber. Die Erregerübertragung erfolgt durch den Floh, wobei neben dem Katzenfloh auch Hundeflöhe, Menschenflöhe und Igelflöhe eine Rolle spielen. Bislang unbekannt war, dass der Hund ein natürliches Erregerreservoir für Rickettsia felis darstellen kann, wie es in einer gemeinsamen Arbeit vietnamesischer und australischer Wissenschaftler kürzlich nachgewiesen wurde. Ihnen gelang die horizontale Übertragung des Erregers von infizierten auf gesunde Hunde per Katzenfloh.

Im Augenblick wird fleissig an der Homepage gearbeitet und die Inhalte nach und nach ergänzt.
Einige Menüpunkte sind deshalb noch nicht hinterlegt, befinden sich aber in Arbeit.
Sie engagieren sich selbst seit Jahren im nationalen oder internationalen Tierschutz? Sie oder eine Person aus Ihrem Umfeld hatten bereits selbst einmal ein Tier aus dem Auslandstierschutz und wurden bei der Diagnostik und Therapie der Mittelmeererkrankungen von unserem Verein PARASITUS EX umfangreich und kostenfrei unterstützt? Sie finden unsere Arbeit einfach rundherum unterstützenswert?
Sie können unsere Arbeit mit Ihrem Nachlass fördern und uns mit Ihrer testamentarischen Zuwendung helfen, auch weiterhin die Vielzahl unserer Aktivitäten zu finanzieren. Sie können festlegen, welche Projekte oder Aufgaben von uns unterstützt werden sollen.
Wir und unsere Rechtsberatung stehen Ihnen für weitere Informationen zum Thema Testamentsgestaltung jederzeit zur Verfügung, damit Sie Ihren letzten Willen rechtsgültig formulieren können. Unser Verein besitzt die Gemeinnützigkeit und somit entfallen Erbschafts- und Schenkungssteuer. Nur so ist gesichert, dass Ihr Vermögen zu 100 % dem von Ihnen gewünschten Zweck zugute kommt. Mit Ihrem Testament hat unsere Arbeit Zukunft und Sie können auch nach Ihrem Tode einen sinnvollen Beitrag leisten.
-Herzlichen Dank für Ihr Vertrauen in unsere Arbeit-
Für das Jahr 2016 sind wieder einige spannende Projekte geplant.
Wir starten wieder eine große Fangaktion von Sandmücken (Phlebotomus mascittii) vom 01.07. bis 15.08.2016 in Süddeutschland (Baden-Würtemberg) und Rheinland-Pfalz.
Dabei werden wir von der Tierärztlichen Hochschule in Hannover sowie vom Bernhard-Nocht-Institut in Hamburg unterstützt.
Jede Unterstützung durch unsere Mitglieder und Interessierten bei der Fangaktion ist willkommen.
Wir benötigen vor allem Hinweise auf geeignete Gebäude und die Erlaubnis dort die Fallen aufhängen zu dürfen.
Weiterhin erstellen wir eine deutschlandweite Karte mit bekannten Fundorten von Phlebotomus mascittii und versuchen durch ein Geoinformationssystem in Zusammenarbeit mit Dr. Renke Lühken vom Bernhard-Nocht-Institut in Hamburg noch unbekannte Brutplätze zu lokalisieren.
Im Labor von Parasitus Ex e.V. in Niederkassel untersuchen wir das Orientierungsverhalten der Sandmücken und versuchen eindeutig anlockend wirkende Stoffe zu identifizieren.
In Zusammenarbeit mit der Tierärztlichen Hochschule in Hannover erstellen wir eine Zelllinie um eine mögliche Vektorfunktion von Phlebotomus mascittii in Bezug auf viral übertragbare Erkrankungen zu klären.
Das aufwändigste und abenteuerlichste Projekt wird eine Fangaktion auf der italienischen Insel Montecristo sein. Die dort vorkommenden Sandmücken (Phlebotomus mascittii) sollen von Juni bis August diesen Jahres in Kooperation mit italienischen Forschern gefangen werden. Die gefangenen Exemplare werden dann im Bernhard-Nocht-Institut in Hamburg auf eine mögliche Infektion mit Viren und / oder Leishmanien untersucht.
Parasitus Ex ist nun auch im Researchgate (eine wissenschaftliche Plattform und Datenbank) vertreten durch Susanne Lorentz. Parasitus Ex ist inzwischen mit 28,06 Impact Points aufgestellt. Unsere wissenschaftlichen Arbeiten wurden 214 mal zitiert und 939 mal heruntergeladen. Stand: 18.01.2016. (www.researchgate.net)

Parasitus Ex ist Mitglied in der American Heartworm Society. (www.heartwormsociety.org) Auf der Seite dieser Organisation kann man sich übrigens die aktuelle „Heartworm Guideline“ also den Leitfaden zur Herzwurmbehandlung runterladen.
Parasitus Ex ist nun auch im Researchgate (eine wissenschaftliche Plattform und Datenbank), vertreten durch Susanne Lorentz. Parasitus Ex ist inzwischen mit 26,03 Impact Points aufgestellt. Unsere wissenschaftlichen Arbeiten wurden 153 mal zitiert und 770 mal heruntergeladen. Stand: 21.05.2015. (www.researchgate.net)
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Forscher des Paul-Ehrlich-Instituts haben herausgefunden, wie es Leishmanien, einzelligen Parasiten, gelingt, unser Immunsystem auszutricksen. Hierzu müssen vitale und tote Leishmanien gemeinsam in die Wirtszellen eindringen. Quelle: Paul-Ehrlich-Institut

In Deutschland ist die Zahl der Risikogebiete für die von Zecken übertragene Hirnhautentzündung (FSME) gestiegen. Insgesamt 145 Kreise zählen mittlerweile dazu, drei mehr als 2014, meldet das Robert Koch-Institut (Berlin) im Epidemiologischen Bulletin vom 26.5.15. Vor allem in Bayern und Baden-Württemberg, in Südhessen und im südöstlichen Thüringen besteht die Gefahr, sich durch einen Zeckenstich mit dem Erreger der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) anzustecken. Für 2015 sind zwei weitere Kreise in Bayern (SK Hof, LK Ostallgäu) und einer in Thüringen (LK Greiz) hinzugekommen. Alle drei Kreise grenzen an bestehende Risikogebiete.
Die Zahl der bundesweiten FSME-Fälle schwankt je nach Witterung deutlich von Jahr zu Jahr und nimmt tendenziell eher zu. „Einen eindeutigen Trend gibt es aber nicht“, erklärt Ole Wichmann, Leiter des RKI-Fachbereichs Impfprävention. 2014 wurden bundesweit 265 Fälle gemeldet, die meisten davon in Bayern (123) und Baden-Württemberg (69), die anderen Länder folgten mit weitem Abstand. 2013 waren es insgesamt 420 gemeldete FSME-Fälle gewesen, in den beiden Jahren zuvor 195 und 424.
„Die Impfquoten in den Risikogebieten sind weiterhin stagnierend oder sogar rückläufig und daher nach wie vor unzureichend hoch, um eine starke Zunahme der FSME-Zahlen, wie in den Jahren 2011 oder 2013 beobachtet, zu verhindern“, resümiert das RKI. Wichmann betont: „Menschen, die in Risikogebieten leben oder arbeiten und Kontakt zu Zecken haben könnten, sollten sich impfen lassen. Das gleiche gilt für alle, die dorthin reisen und sich in freier Natur aufhalten.“
In jedem Fall sollte man sich von seinem Arzt beraten lassen. Wenn nicht nach dem Schnellschema geimpft wird, besteht die Immunisierung aus drei Impfungen, bei denen die beiden ersten ein bis drei Monate auseinanderliegen.
FSME kann in schweren Fällen bleibende Schäden wie Lähmungen zur Folge haben. Für die Dreifachimpfung gegen FSME gibt es in vielen Risikogebieten für Kinder recht gute Impfquoten, für Erwachsene jedoch häufig nicht – dabei gilt die Infektion für Erwachsene als gefährlicher als für Kinder. In schweren Fällen kann es zur Entzündung des Gehirns und der Hirnhäute sowie Schädigung des Rückenmarks kommen, schlimmstenfalls endet eine Infektion tödlich.
Eine weitere von Zecken übertragene Erkrankung ist die von Bakterien verursachte Lyme-Borreliose. Typische Risikogebiete oder Schutzimpfungen gibt es hierfür nicht. Die Infektion beginnt oft mit einem roten Ring um den Zeckenstich herum. Weitere Symptome können Muskel- und Gelenkschmerzen sowie Fieber sein. Unbehandelt sind Spätfolgen wie Gelenk-, Herzmuskel- oder Nervenentzündungen möglich.
Quelle: dpa
