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Mit Blutsaugern zum Bohnstedt-Preis

Tabea Lorentz, Gewinnerin des Bohnstedt-Schülerpreises am Luckauer Gymnasium, hat sich für ihr Forschungsprojekt bis aufs Blut eingesetzt. Die Zehntklässlerin fütterte Stechmücken bei der künstlichen Aufzucht mit dem eigenen Lebenssaft.

Mücken-Forschungsprojekt der Luckauer Gymnasiastin Tabea Lorentz überzeugt die Jury.

Als Tabea Lorentz aus den Sommerferien zurückkehrte, war ihre Hand rot geschwollen und voller Pusteln. "Manche Mitschüler fanden das irre", erinnert sich die Zehntklässlerin und lacht. Auf die Idee, die Stechmücke Anopholes stephensi, die auch als Malariaüberträger gilt, unter Laborbedingungen zu züchten, sei sie durch ihren Onkel gekommen. Der sei Parasitologe, erzählt die junge Luckauerin. Manchmal habe sie ans Aufgeben gedacht, wenn sich die etwa 100 Blutsauger im Käfig aus der Hand der Nachwuchsforscherin ihr Futter holten ...

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Infektion mit Amsel-Virus im Menschen nachgewiesen

Das Usutu-Virus breitet sich in Deutschland aus, und es ist kaum zu stoppen. Forscher hatten vergeblich gehofft, dass Amseln dagegen resistent werden. Inzwischen sind sogar Menschen damit infiziert..

Ausbreitung kaum zu verhindern

Das aus Afrika stammende Usutu-Virus hat in Südwestdeutschland erneut ein Massensterben bei Amseln ausgelöst und inzwischen auch Menschen infiziert. In der Umgebung von Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz würden täglich bis zu zehn tote Amseln entdeckt, sagte Norbert Becker von der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft zur Bekämpfung der Stechmückenplage am Oberrhein (KABS) in Waldsee. Das Virus raffe selbst Küken in ihrem Nest dahin.

Parasitus Ex e.V. im TV

Sie sind gefährlich, und jetzt im Frühsommer sind sie besonders aktiv: die Zecken. In der aktuellen Ausgabe fragt "Terra Xpress", wie gefährlich die kleinen Blutsauger, die sich anscheinend rasant vermehren, wirklich sind? Wie kann es sein, dass es gegen ihren Vormarsch noch kein wirksames Gegenmittel gibt? 

Am 20.05.2012 wird im ZDF ein Beitrag gesendet :
18.30 Terra Xpress
(HD/Stereoton/16:9)

Zecken und Co. - wie groß ist die Gefahr wirklich?

mit Dirk Steffens

Bei dem Beitrag mitgewirkt haben Torsten Naucke und Susanne Lorentz,anschauen lohnt sich!

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Zecken verbreiten Krim-Kongo-Fieber

Die Symptome reichen von Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen bis hin zu Darmblutungen und Bluterbrechen, in vielen Fällen verläuft die Infektion sogar tödlich. In der Türkei sind in den vergangenen 18 Monaten insgesamt 56 Menschen an Krim-Kongo-Fieber gestorben. Virusträger sind Haus- und Wildtiere. Die Übertragung auf den Menschen erfolgt allerdings durch Zecken, vor allem Hyalomma-Zecken. Die Spinnentiere nehmen das Virus zunächst mit dem Blut infizierter Tiere auf. Beißt die Zecke danach einen Menschen, kann die Übertragung durch den Speichel der Zecke erfolgen.

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