Wildschwein wahrscheinliche Infektionsquelle: Aujeszkysche Krankheit bei Jagdhund

Magdeburg (aho) – Am 29.12.2009 wurde bei einem Jagdhund im Landkreis Wittenberg die Aujeszkysche Krankheit (AK) amtlich festgestellt. Dies ist nach 1997 die erstmalige Feststellung dieser anzeigepflichtigen Tierseuche bei einem Haustier in Sachsen-Anhalt. Der Hund hatte bei einer Gemeinschaftsjagd Aufbruch von einem Wildschwein gefressen, erkrankte an typischen Symptomen und wurde am Landesamt für Verbraucherschutz (LAV) in Stendal mit positivem Ergebnis auf AK untersucht. Das Agrarministerium von Sachsen-Anhalt hat Schweinehalter am Montag zu erhöhter Vorsicht aufgerufen, um die Ausbreitung der virusbedingten, fieberhaften Erkrankung zu verhindern.

Weiterlesen ...

Berlin: Hundeverbot auf dem Kollwitzplatz ab 1. Januar 2010

no dogs allowedBerlin (aho) – In immer mehr Parkanlagen der Stadt Berlin dürfen Hunde nicht mehr mitgenommen werden. Jetzt teilte der Pankower Bezirksbürgermeister, Matthias Köhne, mit, dass ab dem 1. Januar 2010 für den Kollwitzplatz ein Hundeverbot gilt. Köhne: „Auf dem 6.000 qm großen Kollwitzplatz befinden sich drei Spielbereiche für Kinder, die, wie die gesamte Grünfläche, sehr stark frequentiert werden. In letzter Zeit wurde der Kollwitzplatz leider auch zunehmend als „Hundeauslaufgebiet“ genutzt, was zu starken Verschmutzungen und Belästigungen von Kindern und Erwachsenen geführt hat. Deshalb ist das Mitführen von Hunden ab 1. Januar auf dem Kollwitzplatz untersagt. Die Einhaltung dieses Verbots wird vom Ordnungsamt mit Schwerpunktkontrollen überwacht.“
(c) Copyright Dr. M. Stein, Am Kiebitzberg 10, 27404 Gyhum
WWW: http://www.animal-health-online.de
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Impressum / AGB

Hasenpest im Landkreis Konstanz: Hunde anleinen, Kadaver nicht anfassen

Konstanz (aho) – Bei einem im Raum Möggingen tot aufgefundenen Feldhasen wurde die Hasenpest (Tularämie) festgestellt. Das teilte heute das Landratsamt mit. Der Feldhase wurde von einem umsichtigen Jäger gefunden und über das Veterinäramt zur Untersuchung eingeschickt.
Bei der Tularämie handelt es sich um eine durch das Bakterium “Francisella tularensis” hervorgerufene, bei wildlebenden Hasenarten und Nagetieren sporadisch auftretende Infektionskrankheit. Die Krankheit kann auch auf Menschen und Hunde übertragen werden. Hunde sollen deshalb an der Leine gehalten werden – Menschen und Jäger sollten engen Kontakt mit infizierten Tieren vermeiden, so das Landratsamt.

Weiterlesen ...

Blutiger Durchfall, frisch operiert: Veterinäramt Düsseldorf stoppt Hundetransport aus Spanien

Düsseldorf (aho) – Auf einem Parkplatz am Unterbacher See im Südosten von Düsseldorf haben Mitarbeiter einen Hundetransport aus Spanien gestoppt und eingehend untersucht. 41 Hunde, darunter zwölf Welpen, hatte man eingepfercht in kleinen Boxen in einem umgebauten Schulbus von Spanien nach Düsseldorf gekarrt. Auf dem Parkplatz sollten die erwachsenen Hunde und Welpen an ihre neuen Besitzer übergeben werden. Nach Recherchen der „NRZ“ (Neue Ruhr Zeitung / Neue Rhein Zeitung) hatte eine Hundehalterin, die bei einem früheren Transport einen schwer kranken Welpen erhalten hatte, der Behörde den entscheidenden Tipp gegeben. Sie nannte genaue Details über das Unternehmen und den nächsten Übergabeort.

Weiterlesen ...

Tausende Schafe und Ziegen werden wegen Coxiella burnetii getötet

schafe_02.jpgAmsterdam (aho) – In der niederländischen Provinz Noord-Brabant sollen bis zu 20.000 Schafe und Ziegen getötet werden, um eine weitere Ausbreitung des sogenannten Q-Fiebers (query-fever) bei Menschen zu verhinder. Von dieser Anordnung der Regierung seien 55 landwirtschaftliche Betriebe betroffen, berichtete am Donnerstag die Zeitung „de Volkskrant“. In den Niederlanden stieg die Zahl der Erkrankten im zurückliegenden Jahr „explosionsartig“ auf 2.300 an, berichtete die Zeitung. Sechs Patienten seien am Q- Fiebers gestorben.

Weiterlesen ...

Erklärung für Bienensterben?

Wer hat Schuld am Kollaps der Bienenvölker? Seit Jahren versuchen Biologen, das Massensterben der Bienen zu ergründen. Amerikanische Wissenschaftler glauben nun eine Antwort auf diese Frage gefunden zu haben. Durch einen Zufall stießen die Experten auf den "Tatverdächtigen".

Erklärung für massenhaftes Bienensterben?

Eine neu entdeckte Fliegenart könnte erklären helfen, warum in den USA seit einigen Jahren massenhaft Bienenvölker zugrunde gehen. Die Parasiten nisteten sich in den Honigbienen ein, schreiben Wissenschaftler um Andrew Core und John Hafernik von der San Francisco State University (USA) im Fachjournal "PLoS ONE". Die Insekten verlassen daraufhin ihren Bienenstock, brechen zu einem wilden Rundflug auf und sterben.

Link zum kompletten Artikel

Unterkategorien