Aktuelles

Parasit des Jahres 2013: Dirofilaria repens (Hautwurm) in Brandenburg - eine Zoonose

Wissenschaftler des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin (BNI) haben erstmals in Deutschland Larven des Hundehautwurms Dirofilaria repens in Stechmücken nachgewiesen. Klimaveränderung und die Einfuhr infizierter Hunde aus Südeuropa können Ursachen für eine Etablierung dieses Parasiten sein, der bislang in Zentraleuropa nicht heimisch war. Hauptreservoir der parasitären Würmer sind Hunde. In seltenen Fällen übertragen Stechmücken die Infektion auch auf den Menschen. Bisher sind jedoch noch keine in Deutschland erworbenen Infektionen beim Menschen bekannt geworden.

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Weitere Informationen:

Literatur zur humanen Dirofilaria repens Infektion

Video: Dirofilaria repens beim Mensch

Video: Dirofilaria repens beim Hund

Video: ... und sogar Dirofilaria immitis beim Mensch

 

Syrien, Aleppo: Hunderte Fälle von kutaner Leishmaniose

Täglich gibt es laut aktuellen Informationen aus Syrien wohl über hundert neue Fälle einer kutanen Leishmaniose, wobei diese Variante der Leishmaniose nicht nur die häufigste Form dieser Erkrankung bzw. Infektion ist.

Dabei ist es gar nicht so überraschend, dass die Fälle der kutanen Leishmaniose im syrischen Aleppo zunehmen und diese Infektion der Haut, verursacht durch einen einzelligen Parasiten, welcher von Sandfliegen übertragen wird, sich so ausbreitet – nicht umsonst trägt die kutane Leishmaniose solch Spitznamen wie „Aleppo boil“, „Bagdad boil“, „Delhi boi“ oder eben „Kandahar sore“ und „Oriental sore“.

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Asiatische Buschmücke breitet sich hierzulande aus

Die Buschmücke Aedes japonicus breitet sich in Deutschland immer mehr aus. Die Mücke kann den tödlichen West-Nil-Virus übertragen. Die asiatische Buschmücke Aedes japonicus, die Krankheitserreger übertragen kann, ist in Deutschland auf dem Vormarsch. Größere Population seien jetzt auch in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen nachgewiesen worden, wie das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) am Montag in Müncheberg mitteilte.

Zuvor wurde die Mücke bereits im südlichen Baden-Württemberg gefunden.

Die asiatische Buschmücke ist nicht nur besonders aggressiv, sondern auch als Überträger des West-Nil-Virus und möglicherweise weiterer Viren bekannt. Die Wissenschaftler kamen der exotischen Mückenart auf die Spur, nachdem ihnen von Einwohner der Bonner Region einige Exemplare zugeschickt worden waren.

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Artikel bei Wikipedia

CDC: Information on Aedes japonicus

Artikel im General-Anzeiger-Bonn

Dengue-Fieber auf Madeira

Auf der portugiesischen Urlaubsinsel Madeira ist das Dengue-Fieber ausgebrochen. Die ersten Erkrankungen gab es nach Informationen des European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC) bereits Anfang Oktober. In den vergangenen Tagen sind dann erste Erkrankungen bei Rückkehrern aufgetreten: Vier Patienten sind in Großbritannien, Frankreich und Schweden in Behandlung. Weitere Importe sind wahrscheinlich, da sich die Epidemie auf Madeira in der letzten Wochen weiter ausgebreitet hat. Das portugiesische Gesundheitsministerium (Direcção-Geral da Saúde) gab die Zahl der bestätigten Erkrankungen zuletzt mit 52 an. Hinzu kommen noch 404 Verdachtsfälle. In der Woche zuvor waren es noch 37 Erkrankungen und 262 Verdachtsfälle gewesen.

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Quelle: European Centre for Disease Prevention and Control